Neuer Steinweg, Hamburg, 2004

Benedikt Schmitz, Maike Lück in SML Architekten

Die Studie beschreibt die Bebauungsmöglichkeiten des alten Geländes der Hamburger Sparkasse in der Hamburger Neustadt – Die aktuelle Situation wird dem hochwertigen innerstädtischen Standort nicht gerecht. Dieser ist generell von drei Qualitäten gekennzeichnet: Den extrovertierten Standort an der Ost-West-Straße (Hochhaus), eine Blockrandschließung mit 4-6 Geschossen in Mischnutzung. und den introvertierten Blockinnenbereich, geeignet für qualitätvolle Wohnbebauung.

Es werden städtbauliche Konzepte mit dem Schwerpunkt Wohnungsbau erarbeitet, basierend auf unterschiedlichen Strukturen und Typologien. Die Analyse des geltenden Planungs- und Baurechts ergibt einen geringen Spielraum für den Schwerpunkt Wohnnutzung: Das Gebiet ist als Kerngebiet mit übel geschnittenen Baufenstern ausgewiesen. Angrenzende Wohnbebauung macht eine intensive Wohnnutzung des Blockbereichs begründbar. Berücksichtigt wurden im Entwurf die maßgeblichen Faktoren des hier geltenden Planungsrechts (GFZ/GRZ und Geschossigkeiten).

Alle Konzepte erhalten die bestehende verkehrliche Erschließung und ermöglichen so die Erhaltung der ruhigen Binnenerschließung. Blockrand und bauliche Verdichtung am Ende der Straße „Hütten“ gewährleisten eine effektive Abschirmung zur Ost-West-Straße.

siehe auch: WBW Neuer Steinweg