Wettbewerb Neuer Steinweg, Hamburg, 2006

Benedikt Schmitz, Maike Lück in SML Architekten

Thema des Entwurfs ist das “moderne Gängeviertel“. Die historischen Strukturen der charakteristischen Höfe, Terrassen und Gänge werden in ihrer räumlichen Qualität interpretiert, zeitgemäß ergänzt und fortgeführt.
Das Quartier erhält eine differenzierte Abfolge von Freiräumen unterschiedlicher Qualität, die über ein sekundäres Wegenetz miteinander verbunden sind. Alle Bausteine – Wohnen, Büronutzung, Einzelhandel und Hotel sowie die entsprechenden Alternativbausteine werden gleich Elementen einer Siedlung gesehen.
Als zehngeschossiges Gebäude schließt das Hotel auf einem dreischenkeligen Grundriss die Baulücke Hütten. Büronutzung wird als gestaffelte fünf- bis siebengeschossige Blockrandschließung als Gegenüber des Bürogebäudes des Deutschen Rings am Neuen Steinweg angeordnet.
Das Wohnen wird als empfindlichste Nutzung fast ausschließlich im Binnenbereich des Blocks geplant. Es wird zwischen verschiedenen Wohntypen unterschieden: Wohnen im Turm, Wohnen im Gartenhaus, Wohnen am Gartenhof, Atelierwohnen Die Erdgeschosswohnungen erhalten private Gärten.
Einzelhandelsnutzung ist im Erdgeschoss der Blockrandbebauung an der Ecke Neuer Steinweg/Neanderstraße geplant.

siehe auch: Gutachten Neuer Steinweg